
Abb.: Erläuterung eines Modells der Stadt Magdeburg um 1600
Abb.: Informationen zu einem Gemälde von Lucas Cranach d.Ä.
Abb.: Ein interaktiver Rundgang durch die Große Festung Magdeburg
Abb.: Die Evolution auf einen Blick
Abb.: Erläuterung eines Gemäldes
Abb.: Erläuterung eines Festungsmodells
Einige Beispiele für interaktive Medien in Museen
Vicke Schorler Rolle
Ende des 16. Jahrhunderts hielt der Rostocker Kaufmann seine Stadt in einer außergewöhnlichen Form fest. Auf einer mehr als 18 Meter langen Federzeichnung finden sich Abbildungen zahlreicher Häuser, Kirchen, Klöster und Menschen. Aber auch Sitten und Rituale jener Zeit sind auf dem Werk erkennbar.
Ein Bild dieser Größe lässt sich in kaum einem Museum ausstellen, die Vitrinenpreise würden jedes Budget sprengen. Für die Ausstellung "Spektakel der Macht" wurde die Vicke-Schorler-Rolle auf einer interaktiven Medienstation vorgestellt. Mittels TouchScreen konnten sich die Besucher der Ausstellung die gesamte Vicke-Schorler-Rolle anschauen. Platzbedarf ca. 1,5 Quadratmeter (inkl. Betrachter).
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Interaktive Medienstationen
Die Exposition der Lutherhalle Wittenberg durch modernste, interaktive Informationstechnologie zu ergänzen, war eine besondere Herausforderung.
Die Geschichte der Zeit Martin Luthers in Wort und Bild, visualisiert per Infoterminals. An 15 Stationen kann der Besucher verweilen, das digitale Informationsangebot nutzen, eine Vielzahl von Details und Hintergründen einzelner Ausstellungsstücke erfahren. Die Visualisierung von z.B. kleinsten Motiven und Alegorien eines Gemäldes, ihre Erklärung, werden so zur digitalen Reise in das Mittelalter.
Per Trackball wählt der Besucher auf TFT-Monitoren das gewünschte Informationsangebot aus. Angeboten wird auch ein themengebundenes Computerspiel.
Die Infoterminals integrieren sich in die Gesamtausstellung durch klares, aber zurückhaltendes, funktionales Design. Mit den Stationen erhielt die Exposition der Lutherhalle zu Wittenberg ein wichtiges, von allen Altersgruppen unkompliziert angenommenes, Feature.
Lutherhaus Wittenberg
Interaktive Medienstationen
Abenteuer Archäologie auf dem Magdeburger Domplatz. Spurensuche nach der »Aula regia« - der Königshalle Ottos des Großen oder dem gigantischen Dom Ottos. Drei Medienstationen im Bereich der Europaratsausstellung »Otto der Große - Magdeburg und Europa« ließen die Besucher virtuell ins Abenteuer Archäologie eintauchen.
Die wenigen Zitate aus den Schriften der Historiographen, Analogien romanischer Architektur, der Vergleich zwischen noch existierenden Baudenkmälern aus jener Zeit und der möglichen Gestalt des monumentalen Baus auf dem Magdeburger Domplatz, wurden visualisiert. Erleben des Ausgrabungsfeldes, das Begreifen einzelner Fundstücke.
Die interaktive Medienstationen ließen die Besucher selbst zu Forschern, Historikern und Archäologen werden.
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Aktuell in Arbeit
Das Bild erzählt von der Eroberung Magdeburgs am 20. Mai 1631 durch kaiserliche Truppen unter General Tilly. Im Mittelpunkt stehen die Legenden von den Magdeburger Jungfrauen, die sich lieber von den Wällen in den Tod stürzten, als dass sie sich von Tillys Soldaten ihre Ehre rauben ließen. Die interaktive Medienstation erläutert die Hintergründe des Gemäldes. Die Versinnbildlichung des Untergangs der Elbestadt anhand der Jungfrauen, begleitet von Darstellungen der Gräuel des Krieges.
Aktuell in Arbeit
Interaktive iPad-Stationen geben Einblick in die Thematik Magdeburg und die Reformation. Flugschriften und Kupferstiche stellen die Rolle der Stadt als Propagandazentrum heraus. Als Basistechnik dienen iPads, die hier im Kiosk-Mode betrieben werden.
Aktuell in Arbeit
Für die neue Dauerausstellung des Kulturhistorischen Museums Magdeburg wird eine Video-Installation erstellt, die anhand von Kupferstichen den Aufstieg und Fall Magdeburgs nachvollzieht.
Interaktive HoloProjektion
Mittels einer HoloPro Station wird in einer interaktiven Anwendung der Ablauf der Evolution versinnbildlicht. Der Besucher kann innerhalb der Applikation verschiedene Inhalte abrufen, wie z.B. Videos, Bilder, Animationen oder Texte.
Museum für Naturkunde Magdeburg
3D Animation
Wie visualisiert man die "Ursuppe"? Jene Masse, in der das Leben vor Äonen entstand. Wir entschieden uns für eine 3D-Animation.
Museum für Naturkunde Magdeburg
Interaktive Medienstationen
Wie ist eine Festung aufgebaut? Was ist ein Rayonhaus? Wie kam es, dass die Festungsanlagen um ein Vielfaches größer waren als die Stadt? Eine interaktive Software vermittelt mittels Touchscreen einen Wissensschatz rund um die größte preußische Festung.
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Interaktive Medienstationen
Die mittelalterliche Stadt in einem Modell ins Heute zu verorten ist nicht einfach. Der Dom, einige Kirchen, ein paar Wälle, sonst gibt es kaum Übereinstimmungen. Mittels TouchScreen Medienstationen wird die Alte Stadt lebendig. Kamerafahrten entlang der Hauptstraße oder der Festungswälle erzeugen ein fast realistisches Bild.
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
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